PMS betrifft viele Frauen und das in unterschiedlicher Ausprägung. Die Symptome des prämenstruellen Syndroms können sehr vielfältig sein. Es treten sowohl körperliche als auch seelische Beschwerden auf. Die Symptome beginnen bis zu 14 Tage vor dem Einsetzen der Menstruation. Der Höhepunkt der Beschwerden wird oft mit dem Regelbeginn erreicht, um dann in den ersten paar Tagen rasch abzuklingen. Die Symptome gleichen denen einer Schwangerschaft, deshalb ist die Frage “PMS oder schwanger” nicht einfach zu beantworten.

Obwohl PMS und eine Schwangerschaft etwas komplett Verschiedenes sind, macht sich PMS bei vielen Frauen mit Beschwerden einer Frühschwangerschaft bemerkbar. Die Ursache liegt im Hormon Progesteron. Dieses wird gegen Ende
des Menstruationszykluses und in der Frühschwangerschaft gebildet. Die Unterschiede der Anzeichen sind nicht besonders groß. Hier gibt es einen kleinen PMS Test.

 

Hormonelle Veränderung im Körper

Der Zeitpunkt des Eisprungs ist etwa 12-16 Tage vor dem Einsetzen der nächsten Periode. Nach dem Eisprung steigt der Progesteronspiegel stark an. Der steigende Progesteronspiegel sorgt für die diversen Symptome des prämenstruellen Syndroms. Mit der Regelblutung senkt sich der Progesteronspiegel wieder ab, und die Beschwerden verschwinden.

Nistet sich eine befruchtete Eizelle in der Gebärmutter ein, wird von den späteren Plazentazellen HCG produziert. Der HCG-Spiegel im Körper steigt an und das führt zu echten Schwangerschaftsanzeichen. HCG ist auch dafür verantwortlich, dass
in einer Schwangerschaft weiterhin Progesteron vom Körper gebildet wird.

 

PMS oder schwanger – die Symptome

Es gibt eine lange Liste von Anzeichen, die durch PMS oder durch eine Schwangerschaft ausgelöst werden können. Vielfach werden die folgenden Beschwerden als unsichere Anzeichen für eine Schwangerschaft bezeichnet. Sie können durch eine Schwangerschaft verursacht werden, müssen es aber nicht.

Zu den häufigen unsicheren Anzeichen einer Schwangerschaft zählen:

  • Kopfschmerzen und Schwindel durch einen niedrigen Blutdruck
  • erhöhte Empfindlichkeit und Spannungsgefühl in den Brüsten
  • Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und depressive Zustände
  • Schmerzen im unteren Rückenbereich und Bauchschmerzen
  • Ziehen und Krämpfe im Unterleib im Unterleib sowie Übelkeit und Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Übelkeit und Appetitlosigkeit
  • Leichte Schmierblutung und Ausfluss
  • Heißhunger und bestimmte Gelüste
  • Ekel und Abneigungen
  • Müdigkeit

PMS oder Frühschwangerschaft

Die Symptome, die zu Beginn einer Schwangerschaft auftreten, sind von Frau zu Frau verschieden. Während einige gar nichts bemerken, bis die Regel ausgeblieben ist. Erkennen andere schon an winzigen Veränderungen, dass sie schwanger sind. Sogar der Einnistungsschmerz wird teilweise wahrgenommen.

Gerade in den ersten Wochen ist bei einem sehnsüchtigen Kinderwunsch die Gefahr der Verwechslung mit PMS-Symptomen sehr hoch. Mehrere ungewöhnliche Anzeichen und eine ausbleibende Regelblutung sind eindeutigere Anzeichen für eine Schwangerschaft.

Genauso wie eine ausbleibende Regel nicht immer eine Schwangerschaft bedeutet, bedeutet eine Blutung auch nicht, dass keine Schwangerschaft besteht. Hierbei könnte es sich um eine Einnistungsblutung handeln. Gewissheit bringen nur ein Schwangerschaftstest und ein Frauenarztbesuch.

Beim prämenstruellen Syndrom verschwinden die meisten Beschwerden mit Einsetzen der Monatsblutung. Im Besonderen betrifft dies:

  • Müdigkeit
  • Spannungsgefühl und Empfindlichkeit der Brust
  • Übelkeit

 

Der Schwangerschaftstest ist negativ – trotzdem schwanger?

Bei Vermutung auf das Bestehen einer Schwangerschaft wird zumeist ein Schwangerschaftstest gemacht. Diese sind in verschieden Formen als Frühtest und Schnelltest in Apotheken und Drogerien verfügbar. Fällt der Schwangerschaftstest trotz Befolgen der Gebrauchsanleitung falsch aus, gibt es dafür verschiedene Ursachen.
  • zu früh getestet
  • Kürzlich abgesetzte Pille
  • hormonelles Ungleichgewicht

Erst ab dem Ausbleiben der Regelblutung sind Schwangerschaftstests zu 99% zuverlässig. Vorher reicht die HCG-Konzentration im Urin für ein Ergebnis nicht aus.

Wurde mit der Pille verhütet, braucht der Körper nach dem Absetzen der Hormone manchmal längere Zeit um das hormonelle Gleichgewicht wieder zu finden. Bei manchen Frauen dauert es bis zu anderthalb Jahren, bis sich der Zyklus wieder normalisiert hat.

Wenn das Gleichgewicht der Hormone verschoben ist, verlängert sich oft der Zyklus, und es entstehen typische Schwangerschaftssymptome. Ein hormonelles Ungleichgewicht kann verschiedene psychische und physische Ursachen haben.
Zu den Faktoren, die eine Verschiebung der Hormone begünstigen gehören unter anderem:

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.